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Tag 2 – Von Bodnegg nach Sirmione

Gleich mal vorneweg: wir haben hervorragend geschlafen. Und unser „Frühstücks-Buffet“ muss das Hotel erstmal toppen….

Danach haben wir uns im Umland von Bodnegg noch eine knappe Stunde die Beine vertreten, bevor wir uns kurz nach Mittag auf die Weiterreise gemacht haben.

Es war wirklich klasse, mal wieder hier zu sein und Thomas und Vroni wiederzusehen. Vielleicht kommen wir ja doch noch auf das Angebot zurück, auch auf dem Rückweg nochmal einen kleinen Umweg zu machen… 😉

Bei der Abfahrt flog gerade der Zeppelin über die Straße

Die Fahrt heute war etwas länger als geplant. Das lag aber vor allem daran, dass wir die „idyllische Route“ gewählt hatten. Wir sind durch Bregenz am Bodensee vorbeigefahren und dann durch die Schweizer Berge nach Italien. Dabei haben wir die Autobahn bald wieder verlassen und sind über kleinere Straßen und wirklich durch die Berge (über den Splüngenpass) gefahren. Etwas langsamer, aber landschaftlich sehr schön.

Mittagessen – nochmal eine leckere Seele – gab es am Hinterrhein.

Und schließlich haben wir es geschafft. Gegen 6 waren wir dann in Sirmione. Irgendwie ist es ein bisschen wie „nach Hause kommen“. In unserem Hotel sind wir ja jetzt schon zweimal gewesen (einmal zum 10. Hochzeitstag und einmal letztes Jahr), wir haben also alles sofort wieder gefunden. Und den Weg in die Garage finde ich fast blind. 🙂

Unser Zimmer (wieder eine Junior Suite mit einem kleinen separaten Raum mit Sofa und einem Balkon) ist wie schon beim letzten Mal sehr schön. Frisch renoviert, sauber und geräumig. Das Abendessen war gewohnt hervorragend (mit Antipasti, Primi, Secondi, Dolci und Caffè). Und natürlich hab es auch ein Glas von unserem Lieblings-Lugana dazu (hiermit werden wir uns selbstverständlich wieder eindecken 😉 ).

Nach dem Essen ging es dann noch eine kleine Runden nach draußen. Zum Einen mussten wir selbstverständlich nochmal ans Seeufer, zum Anderen tat ein bisschen Die-Beine-Vertreten nochmal ganz gut.

So, jetzt sind wir aber doch etwas geschafft vom langen Tag und verschwinden ins Bett. Morgen geht es vermutlich erstmal in die Altstadt von Sirmione – wenn man schon hier ist, muss das eigentlich als Erstes sein.

Dann Euch allen mal noch einen schönen Abend und eine gute Nacht!

Tag 1 – Von Elkenroth nach Bodnegg

So, hier kommt er – der erste „echte“ Blogeintrag für diesen Urlaub.

Am Freitag mussten wir beide noch arbeiten, haben das aber ins Home Office verlegt und kurz nach Mittag Feierabend gemacht. Wir arbeiten ja sonst lang und viel genug, da geht sowas auch mal.

Dann noch eben die Koffer fertig gepackt (zurechtgelegt hatten wir uns schon alles), noch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen und dann ging es auch schon los…

Das Auto ist gepackt – es kann losgehen.

Die Fahrerei verlief seht gut und annähernd staufrei. Nur bei Aschaffenburg hat es sich ein bisschen geknubbelt – da hat uns das Navi aber gut um den gröbsten Mist herumgeleitet. So kamen wir nach etwas über 5 Stunden an unserem Tagesziel an.

Uns war gar nicht bewusst, wie lange wir schon nicht mehr hier waren… Umso größer war natürlich die Wiedersehensfreude mit den Oberländern.

Wir haben dann noch eine Runde durchs Dorf und über den Kirchberg gedreht. Nachdem man so lange im Auto gesessen hat, tut etwas Bewegung gut. Viel hat sich hier nicht verändert – aber das ist ja auch gut so.

Anschließend haben wir uns noch ein hervorragendes Abendessen schmecken lassen – Rehgulasch mit Semmelknödel und Salat. Wirklich ausgezeichnet – und mit von Thomas selbst gejagtem Reh natürlich nochmal doppelt so gut. Und dann gab es natürlich noch jede Menge zu erzählen, bis wir irgendwann in Lisas altem Zimmer ins Bett gesunken sind.

Das war er auch schon, unser erster Tag. Morgen wird es dann gegen Mittag weiter Richtung Italien gehen.

Tag 17 – Von Urberach nach Elkenroth

Hier mit etwas Verspätung der letzte Blog-Eintrag unseres Urlaubs. Wie schon am ersten Tag gibt es heute nicht allzu viel Spannendes zu berichten. 🙂

Nach unserer „Zwischenlandung“ in Urberach sind wir heute wieder zurück nach Elkenroth gefahren. Hach, tut das gut, wieder ein vernünftiges Auto mit inkludiertem Motor zu haben… 😀

Zu Hause wurden wir von der Blütenpracht auf unserem Balkon und im Garten begrüßt.

Gegen später hat es dann aber auch noch etwas gewittert und gehagelt. Wie das halt so ist…

Wir hatten nach gewissen Startschwierigkeiten einen tollen und entspannenden Urlaub. Unser Hotel (witzigerweise und ohne Absprache genau das Selbe, in dem auch Tine und Marcus vor ein paar Jahren waren) war wirklich schön, wir hatten ein tolles Zimmer, in dem wir jeden Morgen mit Blick aufs Meer und Meeresrauschen aufgewacht sind, wir haben viel gesehen und lecker und vielfältig gegessen. Auch wenn wir eine Menge gelaufen sind (wie viele Kilometer es wirklich waren, ist schwer nachzuvollziehen, aber es waren einige – und eigentlich zählen ja auch eher die Höhenmeter 😉 ), aber wir waren auf häufig recht früh mit unseren Wanderungen fertig und konnten noch schön am Pool entspannen. Also ein guter Mittelweg zwischen aktiver und passiver Erholung.

Jetzt wird uns natürlich recht schnell der Alltag wieder einholen. Elisa hat den Rest der Woche noch Urlaub, aber ich muss morgen wieder ran. Und auch die Wäsche will noch gemacht werden, bevor es am Freitag schon wieder nach Urberach zu Lucies Geburtstagsfeier geht.

Madeira ist eine wunderschöne Insel, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Allerdings sind wir uns einig, dass uns La Palma unter dem Strich ein bisschen besser gefallen hat.

Mal sehen, wo es uns das nächste Mal hin verschlägt. Ihr werdet es erfahren… 😉

Tag 16 – Von Funchal nach Urberach

Und heute war es dann soweit – das letzte Mal Frühstück im Hotel, der letzte Vormittag auf der Insel. Gepackt hatten wir gestern Abend schon weitestgehend, sodass wir heute Morgen noch jede Menge Zeit hatten.

Und die haben wir auch genutzt: nach dem Frühstück haben wir das Gepäck ins Auto geladen und uns dann mit dem Hotel-Shuttle nochmal nach Funchal fahren lassen.

Da sind wir nochmal in aller Ruhe bei geschlossenen Geschäften durch die Altstadt gelaufen. Dabei konnten wir viele der bemalten Türen sehen / fotografieren, die sonst geöffnet und damit „nicht sichtbar“ sind.

Aber auch die Altstadt selbst ist durchaus schön anzusehen.

Im Anschluss haben wir es endlich geschafft, mal in den berühmten Markt von Funchal hineinzukommen – der hatte nämlich bisher immer schon zu, wenn wir in Funchal waren.

Hässlich, aber schmackhaft… 😉 – Der schwarze Degenfisch

Danach ging es dann mit dem Shuttle zurück ins Hotel – gepackt hatten wir ja schon, aber wir mussten noch auschecken. Und dann mit dem Auto zum Flughafen. Das verlief dann auch soweit unspektakulär.

Der Rückflug verlief dann auch soweit gut. Wir hatten diesmal auch ordentliche Plätze. 🙂

Nur kurz vor der Landung hat uns der Pilot noch einen Schock verpasst, als er verkündete, dass über Frankfurt eine Gewitterzelle sei und er deshalb nicht landen könne. Er würde jetzt erstmal ein paar Runden drehen und abwarten… irgendwoher kannten wir das doch… 😯

Aber dann ging es nach ein paar Runden tatsächlich weiter nach Frankfurt. Uff! Papa hat uns dann abgeholt und wir haben den Tag gemütlich mit einem Glas Sekt ausklingen lassen. Nach Elkenroth fahren wir dann morgen weiter.

Tag 15 – Balcoes und Levada do Poco do Bezerra

Unser letzter voller Tag auf Madeira – den müssen wir doch nochmal in vollen Zügen genießen. Entsprechend sind wir schon früh aufgestanden (einerseits ist da das Frühstücksbuffet noch leerer und andererseits ist dann das „Jetlag“ nicht ganz so groß) und nach einem wie immer hervorragenden Frühstück auch direkt in die Berge aufgebrochen.

Unser erster Anlaufpunkt waren die „Balcoes“ (bzw. ist es eigentlich nur ein Balkon). Der Platz wäre etwas für Eva und Stean, denn angeblich kann man da gut Vögel beobachten. Wir haben aber einfach nur die Aussicht genossen. 😉

Meine „Tourguidine“ hat behauptet, der Weg zum Balkon wäre quasi ebenerdig. Spoiler: unser Auto steht bei den Häusern da unten… 😎

Danach ging es weiter zur eigentlichen Wanderung. Zunächst ging es kurz an einer Levada, deren Name ich nicht kenne entlang, bis zu deren Quelle.

Später ging es dann entlang an der Levada do Poco do Bezerra. Das ist eine sehr alte und noch ursprüngliche Levada, also wirklich aus Natursteinen gebaut, nicht einfach nur eine Betonrinne. Außerdem hat sie teilweise recht starkes Gefälle, sodass da tatsächlich etwas Action ist. 😉 Für das Gefälle mussten wir aber leider erstmal ordentlich nach oben…

Im Hintergrund sieht man schön den Startpunkt unserer Wanderung (etwas rechts von der Mitte) zum Pico Ruivo (leicht links der Mitte), das Hochplateau, auf das ich Elisa geschleppt habe, und ganz linkt den Pico Areeiro.

Und schließlich sind wir an der Quelle der Levada angekommen, die wir völlig für uns hatten. Das haben wir dann direkt für unsere Mittagspause genutzt.

Spielkind bleibt Spielkind

Nach der Mittagspasse ging es dann an der Levada entlang. Leider wird sie nicht mehr gewartet und ist an einigen Stellen stark beschädigt (wir haben teilweise versucht, zu reparieren). Irgendwann war dann aber schluss – die Schäden waren irreparabel und die Levada ab diesem Punkt trocken.

Die lokalen Orchideen sind einfach schön.

In den Bergen war das Wetter zum Schluss nicht mehr ganz so schön, da wir ziemlich in den Wolken hingen. Schlimm war es aber nicht.

Jetzt sitzen wir nochmal bei strahlend blauem Himmel im Hotel am Pool und genießen unseren wahrscheinlich letzten Poncho auf Madeira.

Heute Abend geht es nochmal in unser Lieblingsrestaurant hier, das „Mad Market“. Ist ist ein kleinerer Laden etwas hinter der Touristenmeile, der eine kleine aber feine Speisekarte hat, viel Wert auf gute und regionale Zutaten legt und phantastische Torten zum Nachtisch anbietet. 🙂 Und das alles zu fairen Preisen. Wird bestimmt wieder lecker.

Dann Euch allen mal einen schönen Abend! Morgen sind wir dann ja wieder in Deutschland.

Tag 14 – Levada do Rei und Ribeiro Bonito

Heute stand mal wieder Wandern auf dem Programm. 😎

Da sich der Urlaub aber leider langsam dem Ende zuneigt, haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Die Wanderung entlang der Levada do Rei hin zum Ribeiro Bonito hat zwar auch ein paar Höhenmeter, die gehen aber ganz langsam und gemächlich vonstatten, sodass man sie kaum merkt. Eine wirklich schöne Wanderung durch einen Urwald (im Wesentlichen Eukalyptus und Lorbeer) entlang an einer ausnahmsweise mal kräftig wasserführenden Levada.

Nach der Hälfte der Wanderung sind wir dann am Ribeiro Bonito, dem Quellfluss dieser Levada, angekommen und haben da eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen.

Der einzige Nachteil dieser Wanderung war, dass sie kein Rundweg ist. Wir mussten also den gleichen Weg wieder zurück laufen, was aber nicht weiter schlimm war. Wie gesagt: landschaftlich sehr schön und angenehm zu laufen.

Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir dann noch an einem Leuchtturm für einen kleinen Drohnenflug angehalten.

So, das war es dann auch für heute. Gerade sitzen wir noch gemütlich am Pool und werden uns gleich zum Abendessen fertig machen. Heute geht es nochmal in eine nicht ganz so touristische Pizzeria, für morgen Abend haben wir uns nochmal einen Tisch in unserem „Lieblingsrestaurant“ reserviert.

Dann Euch allen mal einen schönen Sonntagabend und bis morgen!

Tag 13 – Jardim Botanico da Madeira

Den heutigen Tag sind wir nochmal ganz gemütlich angegangen. Da wir abends wieder nach Funchal wollten, um uns einerseits den Markt und den botanischen Garten anzusehen und andererseits nochmal das Feuerwerk zu besuchen, haben wir uns nach dem Frühstück erstmal an den Pool gelegt.

Gegen 15:00 Uhr sind wir dann mit dem Hotel-Shuttle ins Zentrum von Funchal. Der Mart hatte leider schon zu, daher ging es kurz darauf mit dem Bus weiter zum botanischen Garten. Ich kann nur sagen: wer auf Madeira Bus fahren kann (also der Busfahrer), der kann das überall. Die Busse müssen durch die engsten Gässchen, gefühlt senkrecht den Berg hinauf. Einfach der Wahnsinn…

Im botanischen Garten haben wir uns dann natürlich die Pflanzen angesehen. Hier ein paar Eindrücke für Euch:

Anschließend ging es mit dem Bus wieder zurück ins Zentrum von Funchal. Da haben wir auch diesmal wieder auf Empfehlung des Concierge in der Altstadt hervorragend gegessen. Leider war es ziemlich voll uns hat recht lange gedauert, daher hat es nicht mehr für einen Nachtisch gereicht… 😯

Um halb elf mussten wir schließlich am Hafen sein, um uns erneut das Feuerwerk anzuschauen. Diesmal wurde es von einer schweizer Firma ausgerichtet und war richtig klasse. Gute Musikauswahl und schöne, abwechslungsreiche Effekte. Die Schweizer haben es halt drauf mit dem Feuerwerk… 😉

Danach sind wir dann zu Fuß wieder zurück ins Hotel. Das sind ca. 5km, aber so hat man vor dem Schlafengehen zumindest noch seinen Sport erledigt. 😎

In Summe war es wieder ein sehr schöner Tag.

Tag 12 – Pico Ruivo

Bevor wir das vergessen, wollen wir natürlich zuerst mal unserer lieben Lucie zum Geburtstag gratulieren. Wir hoffen, Ihr lasst es Euch heute gutgehen und feiert schön im kleinen Kreis. 😎 Wir freuen uns schon auf die größere Feier nach unserem Urlaub – ist ja (für uns leider) nicht mehr lange hin… 🙄

Heute stand für uns eine ziemlich anstrengende Wanderung auf dem Programm: der Pico Ruivo ist der höchste Berg von Madeira – und der wollte erklommen werden. Wir waren heute also schon früher als sonst beim Frühstück. Das werden wir uns für den Rest des Urlaubs angewöhnen: zum Einen ist das Buffet dann noch viel ruhiger, zum Anderen ist dann die Umstellung nach unserer Heimkehr nicht ganz so groß.

Dann ging es auch schon los – zunächst nach Santana und dann hoch ins Gebirge. Unser kleiner Schrotthaufen kam mal wieder ganz schön ins Schwitzen. 😉 Es war aber gut, dass wir so früh waren. Zum Einen war es noch nicht ganz so heiß, zum Anderen war der Parkplatz trotzdem schon fast voll.

Madeira hängt heute ziemlich in den Wolken, was aber für diese Wanderung perfekt war: wir wären nämlich über denselbigen und der Blick war dadurch einfach toll.

Und DA wollten wir hinauf:

Und so ging es dann auch strammen Schrittes nach oben…

Für den Rückweg zum Parkplatz hat uns Komoot eine „einfachere Strecke mit weniger Steigung“ vorgeschlagen. Dass daraus eine echte Klettertour geworden ist, hätte Elisa lieber vorher gewusst. Aber sie hat sich tapfer geschlagen.

Diese Steilwand rechts mussten wir hoch – eigentlich nichts für Leute mit Höhenangst…

Die Route zum Pico Areeiro war „leider“ gesperrt. Die Kraxelei hat uns aber auch so für heute gereicht. 😉

Jetzt sitzen wir gemütlich am Pool, lassen uns einen Mojito schmecken, werden gleich noch ins Wasser gehen und suchen uns dann noch was Schönes zum Abendessen. „Auswärts“ zu essen hat Vor- und Nachteile: die Restaurants, in denen wir bisher waren, waren auf jeden Fall um Längen besser als das Buffet hier im Hotel. Aber man muss halt jeden Abend nochmal raus und sich etwas suchen. Wir werden mal schauen, wie wir das zukünftig halten… vielleicht eine Mischung aus beidem.

Euch Zuhausegebliebenen auf jeden Fall noch einen schönen Freitagabend und einen guten Start ins Wochenende!

Tag 11 – Levada Nova da Calheta

Auch heute stand wieder eine Levada-Wanderung auf unserem Programm. Damit kann man hier auf Madeira Stunden und Tage verbringen – und es ist eigentlich immer schön. Gestartet sind wir von Ponta do Pargo aus und dann immer an der Levada entlang. Wir werden diesbezüglich gerade vom Pech verfolgt, denn auch diese war gerade „in restauro“. Sprich: zumindest zu Beginn war sie furztrocken. 🙁

Allerdings gab es dann später noch Zuflüsse, wodurch wir doch noch auf unsere Kosten kamen. 🙂

Teilweise war die Levada auch bewohnt

Wirklich schön war, dass die Wanderung teilweise durch Eukalyptus-Wälder führte. Das ist einerseits schön und andererseits riecht es auch gut. 😉

Nach der Levada ging es dann an der Steilküste entlang zurück.

Nach der Wanderung haben wir dann noch einen kleinen Zwischenstopp am Leuchtturm von Ponta do Pargo eingelegt.

Abends waren wir dann koch klassisch madeirisch essen. Die Fleischspieße wurden früher auf Eukalyptusholz-Ästen gegrillt, das ist heute aber aus Naturschutzgründen nicht mehr erlaubt. War aber trotzdem lecker. 🙂

So, das war es auch schon für heute. Aber auf den nächsten Blog-Eintrag müsst Ihr ja nicht lange warten… 😉

Tag 10 – Levada Moinho und Levada Nova

Heute Morgen sind wir wieder bei strahlendem Sonnenschein und Meeresrauschen aufgewacht. Das ist einfach schön. Hier nochmal ein Blick von unserem Balkon.

Nach dem Frühstück ging es dann nach Ponta do Sol, von wo aus man den Rundweg entlang dieser beiden Levadas starten kann. Als Parkplatz war die Kirche angegeben – den Tipp hatten aber schon ein oder zwei andere Touris gelesen, daher mussten wir uns einen anderen Platz suchen. Von der Kirche ging es eine Straße mit mindestens 30° (also >60%) Steigung hinunter – nichts für schwache Gemüter.

Das mussten wir natürlich anschließend auch wieder hochlaufen. Das war zwar körperlich, aber dafür geistig nicht ganz so anstrengend. 😉

Vor der Kirche aus ging es dann nochmal eine ganze Weile recht steil den Berg hinauf bis zur Levada Nova. Man kann die Tour grundsätzlich auch andersherum laufen, aber so ist es eigentlich nicht schlecht. Der steile Anstieg zu Beginn, dafür danach überwiegend bergab.

Unterwegs haben wir natürlich wieder jede Menge Eidechsen aufgescheucht – die gibt es hier im Gegensatz zu Deutschland wie Sand am Meer. Und auch ein paar Monarchfalter sind uns begegnet.

Nun aber zur eigentlichen Wanderung:

Elisa musste ganz schön über ihren Schatten springen…

Höhepunkt der Wanderung waren dann ein Tunnel und zwei Wasserfälle. Sehr beeindruckend.

Nach den Wasserfällen hing es dann weiter die Levada Nova entlang, bis wir über eine recht steile Treppe zur Levada Moinho hinuntersteigen konnten. an der entlang ging es dann zurück zum Parkplatz.

Wir hatten leider etwas Pech. Nach den Regenfällen und Stürmen letzter Woche waren beide Levadas „in restauro“. Sprich: wo normalerweise viel Wasser fließt, floss heute nur ein Rinnsal, weil die Levadas abgeschiebert waren und das Wasser direkt nach dem Eintritt ausgeleitet wurde.

Es waren auch einige Arbeiter mehr oder weniger fleißig dabei, den Schlamm aus den Levadas zu schippen.

Sieht ein bisschen nach eingemauerter Schildkröte aus, oder? 😉
Gut, dass Elisa kein Koala ist… 😛

Als wir wieder im Hotel angekommen waren, kreuzte gerade ein „Piratenschiff“ vor unserer Küste:

Wer genau aufgepasst hat, kennt das Schiff schon aus dem Hafen von Funchal. 😉

Wir haben den Nachmittag dann noch gemütlich in der Sonne am Pool genossen – heute war das endlich mal wieder möglich. Und heute Abend waren wir zum Essen beim Afrikaner. Hatten wir so noch nie, war aber sehr lecker.

Dann Euch allen noch einen schönen Abend bzw. eine gute Nacht! Bis morgen.