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Tag 2 – Masca, Garachico und Icod de los Vinos

Hallo zusammen,

was ist denn hier los? Das Blog ist schon fast 24h online – und wir haben immernoch keinen Kommentar. 😮 Das könnt Ihr doch besser! 😀 (Update: ups… der Kommentar von Veronika ist bei mir völlig untergegangen… aber trotzdem schön, dass jetzt so viel Aktivität ausbricht… 😉 )

Heute sind wir ganz gemütlich in den Tag gestartet. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde unser Auto von Cicar (Canary Island Cars) – dem wohl größten und auch besten lokalen Anbieter – direkt zum Hotel geliefert. Die Autos hatten wir auf La Palma immer fahren sehen (man erkennt sie auf den ersten Blick, denn sie haben eigentlich immer einen Inselnamen auf den Türen stehen. Ich hatte eigentlich einen Seat Arona bestellt, aber wir haben ein Upgrade bekommen – einen Peugeot 3008 mit Automatik, Hybrid und – am Wichtigsten – mit Motor! 😀 Damit werden wir die Probleme, die wir auf Madeira hatten, sicher nicht haben. Dafür ist es ein ziemliches Schiff, was sich in den teilweise schmalen Gassen schon bemerkbar macht.

Nun denn, dann haben wir uns also auf den Weg in den Norden gemacht. Unsere erste Fahrt brachte uns Richtung Masca – und da wurden meine Nerven schon gleich mit einer sehr schmalen Straße – in Deutschland würde man sie einspurig nennen, hier kommen Dir Reisebusse entgegen – strapaziert. Aber wir sind heil angekommen und haben von verschiedenen Miradores Fotos gemacht.

Das eigentliche Highlight, die Wanderung an der Schlucht von Masca entlang, stand heute noch nicht auf dem Programm.

Nachdem die lange, schmale Straße hinter uns lag, sind wir noch an einen interessanten Hügel gekommen. Keine Ahnung, was die mit dem angestellt haben. Aber da musste ich einfach mal die Drohne drauf ansetzen.

Danach ging es weiter nach Garachico. Das ist ein nettes, älteres Dörfchen, in dem wir einen Moment herumspaziert sind. Drohnen dufte ich da leider nicht – Vogelschutzgebiet. Irgendwas ist halt immer…

Ist das Kunst, oder kann das weg?

Anschließend haben wir uns in einem SuperDino (spanischer Supermarkt) in Icod de los Vinos mit dem Nötigsten wie Wasser für die Wanderungen und ein paar Snacks für Mittags eingedeckt. In dem Ort gibt es auch einen uralten (irgendwo zwischen 300 und 800 Jahre – so genau weiß man das nicht) Drachenbaum, der sehr bekannt und schön anzusehen ist. Wenn man nahe ran will, kostet das inzwischen eintritt – aber es gibt eine Aussichtsplattform, von wo aus man ihn super sehen kann.

Auf dem Heimweg konnten wir anschließend auch noch einen Blick auf den Teide werfen – heute endlich ohne Wolken. 🙂

Inzwischen wieder im Hotel angekommen, entspannen wir jetzt noch gemütlich am Pool. Für 19:00 Uhr haben wir uns dann einen Tisch beim Abendessen reserviert. Mal sehen, was es heute Leckeres gibt und wie der Abend dann weitergeht.

Euch in Deutschland – und Rudolf in Portugal – wünschen wir in jedem Fall einen schönen Abend. Bis morgen!

Tag 1 – von Elkenroth nach Teneriffa

Hola, Ihr Lieben!

Was sollen wir sagen? Wir haben es geschafft! 🙂 Wir sind ohne gestrichenen Flug, ohne Streik und ohne nochmal umzudrehen in Teneriffa angekommen. Und es fühlt sich gut und richtig an. 😀

Aber fangen wir vorne an. Zuerst einmal hat uns Papa um 04:30 Uhr (abfahrend in Urberach) – also lange vor dem Aufstehen – zum Flughafen gefahren. In Frankfurt weiß man ja leider nie, woran man ist. Unser Flug ging geplant um 7:50 Uhr (real war es eher 8:20 Uhr) – und man soll ja ca. 3h vorher da sein. Nach den Streiks vom Wochenende war uns das auch sicherer – wäre aber nicht nötig gewesen. Eine Stunde später hätte wahrscheinlich locker gereich. Vielen lieben Dank an Papa für diesen selbstlosen Einsatz!

Und dann zur Klärung der Frage, warum wir dieses Jahr um diese Jahreszeit in Urlaub fliegen. Darum:

Frankfurt
Teneriffa süd

Noch weitere Fragen? 😉 Die Idee ist mir letztes Jahr gekommen, als wir mit unserem Management-Kreis zur Strategie-Tagung hier auf Teneriffa waren. Da hat mir unser Geschäftsführer nämlich erzählt, dass er sowas in der Art schon seit Jahren macht: mitten im tristen Winter mal in die Sonne fliegen, die Batterien wieder aufladen, und dann den bei uns ja auch schönen Sommer in Deutschland verbringen. Und als wir auf Teneriffa waren, konnte ich das gut nachvollziehen. Man fühlt sich bei dem Wetter hier (>20°C, T-Shirt-Wetter) einfach sofort ganz anders.

Ok, es stellt sich vielleicht noch die Frage: „Warum zum Teufel so früh???“ Naja, es gab nur zwei Alternativen: Abflug 07:50 Uhr mit Ankunft mittags und man hat noch was vom Tag, oder aber Abflug nach 14:00 Uhr mit Ankunft spät abends nach dem Abendessen. Die Wahl fiel uns dann nicht schwer.

Diesmal waren wir beim Fliegen etwas schlauer und haben uns direkt die Sitze am Notausgang reserviert. Die paar Euro Aufpreis ist die zusätzliche Beinfreiheit in jedem Falle wert. Elisa hat natürlich wieder auf einem Fensterplatz bestanden und wie wild fotografiert. 🙂

Vom Flughafen aus sind wir mit einem von TUI organisierten Transferbus zum Hotel gefahren. Das hat ausgezeichnet geklappt – ist durchaus eine Alternative zum Anstehen am Autovermietungs-Schalter. Unser Auto wird uns dann morgen früh ins Hotel gebracht.

Wir sind hier im gleichen Hotel, in dem wir letztes Jahr mit der Firma auch waren. Das hatte mir damals ausgesprochen gut gefallen: schöne Anlage, eher flach gebaut, gutes Essen, große und schöne Zimmer mit seitlichem Meerblick. Da kann man eigentlich nichts falsch machen.

Der fünfte Stern wird vom Kaktus verdeckt… 😉
Blick vom Balkon

Im Hotel angekommen haben wir uns erstmal einen (bzw. natürlich 2) Barraquito und ein Stück Kuchen gegönnt.

Danach haben wir dann noch einen Spaziergang / kleine Wanderung vom Hotel aus an der Küste entlang gemacht. Nach dem langen Sitzen im Flugzeug und im Transferbus hat das auch richtig gut getan.

Und vor dem Abendessen haben wir uns noch den „Atlantic Sunset“ über dem Infinity-Pool und La Gomera angeschaut.

Das Abendessen war sehr lecker und wir sitzen aktuell noch in der Bar und genießen einen Cocktail. Ich hatte in Erinnerung, dass hier jeden Abend Live-Musik war, aber zumindest heute Abend ist das nicht so. Naja, das kommt bestimmt noch.

Morgen werden wir erstmal ein bisschen mit dem Auto die Insel erkunden und schauen, wie und wie schnell man hier von A nach B kommt.

Dann Euch allen noch einen schönen Abend und bis morgen! 😎

Es geht wieder los…

Ihr Lieben,

dieses Jahr sind wir mal ein bisschen früher unterwegs als in den letzten Jahren. Die Idee dahinter: wir fliegen in die Sonne, solange es hier noch grau und trist ist. Und den schönen Sommer genießen wir dann hier in der Heimat. Eigentlich schlau, oder? 😉

Morgen früh fährt uns Papa zum Flughafen und gegen Mittag sollten wir dann auf der Insel sein. Mit dem Tansferbus geht es dann in unser Hotel. Zumindest mich erwarten da keine Überraschungen, denn es ist das gleiche Hotel, in dem wir letztes Jahr zum Strategie-Meeting mit unserem Management waren. Das hat mir damals unheimlich gut gefallen, daher darf Elisa das dieses Jahr auch genießen. Und bei 5 Sternen wird sie das wohl auch können. 😉

Es steht wieder eine gesunde Mischung aus Wandern und Erholung auf dem Programm. Die Insel haben wir ja bisher nicht erkundet – und da sie deutlich größer als La Palma ist, werden wir das wohl auch nicht komplett schaffen. Aber wir geben unser Bestes.

Wie immer halten wir Euch hier auf dem Laufenden. Stay tuned… 😎

Tag 9 – Von Sirmione nach Elkenroth

Wir stellen gerade mit Entsetzen fest, dass wir ganz den letzten Eintrag für unseren Gardasee-Urlaub vergessen haben. 😮 Nun denn, dann holen wir das zumindest in aller Kürze nach.

Wir sind – wie üblich am Abreisetag – relativ früh aufgestanden und haben noch eben im Hotel gefrühstückt. Danach ging es auf die Straße. Die Fahrt verlief soweit unspektakulär. In der Schweiz haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp eingelegt und ein Focaccia gegessen.

Danach ging es dann weiter nach Hause.
Wie immer war es nochmal eine schöne, erholsame Woche am Gardasee. Auch wenn wir die Gegend und das Hotel schon kennen – vielleicht auch gerade deshalb – war es sehr erholsam. Und die nächsten Wochen und Monate können wir mit unseren Mitbringseln noch in Erinnerungen schwelgen. 😉

Und damit bis zum nächsten Urlaub…

Tag 8 – Wichtige Einkäufe und Sirmione

Freitag der Dreizehnte – was kann man da schon erwarten? Na, offensichtlich eine ganze Menge. 🙂 Bis darauf, dass heute leider schon unser letzter Urlaubstag ist, hat sich der Tag eigentlich ganz gut gemacht.

Der Wetterbericht wurde zum Ende der Woche hin etwas schlechter. Ab nächster Woche wird es hier auch deutlich kühler und ekliger – die Vorboten fangen gerade an. So war es heute Morgen zunächst bewölkt, wurde dann aber gegen Mittag wieder schön und sonnig (bei ca. 25°C). Wir haben uns also genau die richtige Woche für unseren Urlaub herausgesucht. 😎

Zu unserem Tagesprogramm passte das auch ganz gut. Heute Morgen waren wir nämlich zunächst mal einkaufen – da waren uns die Wolken egal. Zum Einen brauchten wir noch ein Vesper für die Fahrt morgen (wir haben uns eine Focaccia geholt) und zum Anderen mussten wir noch zu unserem Stamm-Winzer, um unsere Weinvorräte aufzufüllen. Das Auto ist jetzt deutlich schwerer, aber das muss ja auch wieder eine Weile halten. 🙂 Und wenn man so eine Flasche aufmacht, dann ist das einfach immer eine schöne Erinnerung an den Urlaub.

Dabei durfte unser Standard-Foto von der Flasche an der Hofeinfahrt natürlich nicht fehlen (ja, Elisa hat schon die Augen verdreht 😉 ):

Heute das Foto mal von der anderen Seite – der Grund lässt sich im Bild erahnen. Die übliche Seite hat üble Hagelschäden. Hier war vor ca. 2 Monaten ein schweres Unwetter mit bis zu 10cm (!!!) großen Hagelkörnern. An etlichen Häusern sieht man die Einschläge im Putz, Viele Dächer sind kaputt und mit Planen abgedeckt, Photovoltaik-Anlagen zerschlagen, … Und auch unheimlich viele Autos mit üblen Hagelschäden. Das muss lebensgefährlich gewesen sein – und die Schäden sind enorm (kurzer Bericht auf YouTube). 😮

Nunja, gegen Mittag waren wir dann wieder im Hotel und sind von dort aus nochmal in die Altstadt aufgebrochen. Für heute Mittag war ja Pizza eingeplant. 🙂 Und die gab es dann auch:

Leider nicht ganz so gut wie letztes Jahr – da war es noch eine dünne Pizza mit Tomatensoße (bei sonst gleichem Belag) – aber trotzdem sehr, sehr lecker. 🙂

Im Anschluss haben wir uns dann nochmal in den Olivenhain gesetzt (unsere Bank im Schatten war wieder frei), gehäkelt bzw. gelesen und nochmal das schöne Wetter und die Aussicht genossen.

Zum Abschluss des Tages sind wir dann nochmal ein Stück an der Küste entlang und haben auch die Drohne nochmal fliegen lassen.

Das war er dann auch schon, unser letzter Tag in Sirmione. Wir sind jetzt wieder im Hotel, machen uns noch etwas frisch und werden gleich noch unser Auto beladen, dass wir morgen früh zügig wegkommen – wir haben ja noch eine lange Fahrt vor uns. Und außerdem muss der Kofferraum jetzt ja anders organisiert werden. 😉

Dann werden wir uns unser letztes Abendessen schmecken und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Euch allen zu Hause und Rudolf und Ortrud wo auch immer sie sich gerade wieder herumtreiben einen schönen Abend. Den nächsten und letzten Blogeintrag werden ich dann zu Hause schreiben.

Tag 7 – Manerba und Salò

Heute stand nochmal eine Wanderung auf dem Programm. Nach dem Frühstück haben wir uns daher mit dem Auto auf den Weg nach Manerba im Südwesten des Gardasees gemacht. Im letzten Jahr waren wir schonmal auf dem Rocca die Manerba, diesmal sollte es eine Wanderung durch den Ort und drumherum werden (ca. 12km). An einer Kirche gab es sogar kostenlose Parkplätze.

Es war heute leider etwas wolkig / diesig, daher konnten wir die Aussicht nicht ganz so genießen. Und es gibt daher auch etwas weniger Fotos als gewohnt.

Im Anschluss an die Wanderung ging es nochmal nach Salò. Dort gibt es die anerkanntermaßen beste Eisdiele am Gardasee – das wollten wir uns selbstverständlich nicht entgehen lassen.

Leider war das wohl auch unser letztes Eis für diesen Urlaub. Morgen wollen wir nochmal nach Sirmione und uns mittags eine Pizza gönnen. In Verbindung mit unserem reichhaltigen Abendessen wäre ein Eis dann doch etwas zu viel des Guten…

Naja, Euch allen zu Hause (vor allem natürlich den frisch Heimgekommenen) erstmal einen schönen Abend! Lasst es Euch gut gehen und bis morgen!

Tag 6 – Parco delle Cascate Molina und Garda

Hallo Ihr Lieben,

wie heute Morgen angekündigt waren wir heute im Wasserfall-Park in Molina – das ist so ca. eine Autostunde von Sirmione in den Bergen östlich des Gardasees, ungefähr auf der Höhe von Bardolino. Wir waren vor 5 Jahren schonmal dort und hatten damals etwas Pech mit dem Wetter – mitten im Park fing es an zu schütten wie aus Eimern und wir mussten uns eine ganze Weile unterstellen.

Ein Gutes hatte das aber seinerzeit – die Wasserfälle hatten ordentlich Wasser. Das war heute leider eher etwas eingeschränkt. Grundsätzlich konnte man zwar erkennen, was es werden soll bzw. kann 😉 , aber häufig waren es doch eher etwas klägliche Rinnsale. Nun Ja, seht selbst…

Die Kirche von Molina
Die Stachelbeeren sind hier größer als bei uns… 😉

Dir Wanderung durch den Park ist durchaus nicht ganz trivial. Man startet oben auf dem Berg, dann geht es erstmal ein gutes Stück recht steil ins Tal hinab. Und am Ende muss man natürlich wieder ganz nach oben. Durchaus anstrengend.

Der kindliche Spieltrieb ist noch da…
Hier auch noch… 😉
Die Höhle der schwarzen Brüste
Warum die nur so heißt…? 😛

Die ganz wasserarmen Bilder habe ich weggelassen, das wäre sonst auch zu viel geworden. Nichtsdestotrotz war hier vor 5 Jahren mehr los. Es war aber trotzdem eine schöne Wanderung.

Dann sind wir noch nach Garda gefahren, um in einer unserer Lieblings-Eisdielen hier am See noch ein leckere Eis zu essen. Aber die hatte zu!!! 😮 Mittwochs Ruhetag. 🙁 Nundenn, wir haben selbstverständlich trotzdem unser Eis bekommen, wenn auch natürlich nicht ganz so gut. Und bei der Gelegenheit haben wir noch zu Fuß und mit der Drohne eine Runde durch Garda gedreht.

Das war es auch schon wieder für heute. Den Amerikanern jetzt aber wirklich einen guten Heimflug und dem Rest von Euch einen schönen Abend. Bis morgen!

Tag 5.2 – Sirmione bei Nacht

Und hier kommt noch ein kleiner Nachtrag. Wie angekündigt sind wir nach dem Abendessen nochmal auf die Halbinsel zum Castello und der Altstadt von Sirmione gelaufen. Bei Nacht hat so eine Sehenswürdigkeit einfach nochmal einen anderen Flair.

Daher kommt hier gar nicht viel Text, sondern nur noch ein paar schöne Bilder. 🙂

Ich glaube, so leer haben wir Sirmione noch nie gesehen – weder bei Tag noch bei Nacht. 😮 Diese Woche scheint wirklich und wahrhaftig Nebensaison zu sein.

Ich bin ja immer wieder begeistert von den Massen an Eidechsen, die hier herumwuseln. Und nachts ziehen die sich alle einen Schlafanzug an und verkleiden sich als Mauergeckos. Die sitzen wirklich überall, wo es eine Lichtquelle gibt, und lauern auf die Fliegen.

Der Kollege hier sitzt übrigens IN der Lampe.
Der auch

Und irgendwann geht auch der schönste Tag zu Ende und wir sind wieder zurück ins Hotel.

Kein Mensch auf der Straße…

Heute geht es nochmal zu den Wasserfällen von Molina. Die sind auch immer einen Besuch wert. Dann mal bis heute Abend!

Tag 5.1 – Von Lazise nach Bardolino und zurück

Ciao ragazzi!

Wie Ihr schon auf Telegram gesehen habt, waren wir gestern Abend nochmal an der Hotelbar. Es gab Live-Musik, eine Sängerin mit angenehmer Stimme und schönem Repertoire, und wir haben uns – nach meinem üblichen Espresso – jeweils einen Spritz an der Bar schmecken lassen. Ich einen Aperol und Elisa einen „Du Parc“, also die Spezialität des Hauses mit Ginger Beer, Holundersirup und Prosecco. Beides sehr lecker. Der Barkeeper hat dabei einen neuen Kollegen eingearbeitet, was für zusätzliches Unterhaltungsprogramm gesorgt hat.

Wir haben das aber gut überstanden und heute war mal wieder eine etwas einfachere Wanderung – eher ein größerer Spaziergang – angesagt. Nach dem wie immer reichhaltigen und leckeren Frühstück ging es an der Küste entlang, durch Peschiera bis nach Lazise. Dort haben wir das Auto wieder an einer Ladesäule abgestellt und es ging zu Fuß weiter.

Lazise ist einfach immer wieder einen Besuch wert. der Ort hat eine wunderschöne Altstadt und eine Uferpromenade, auf der es sich gut verweilen lässt.

Nach einem Bummel durch die Altstadt haben wir uns dann an der Küste entlang auf den Weg nach Bardolino gemacht. Es gibt hier einen sehr gut ausgebauten Weg für Fußgänger und Radfahrer, den man schön entlang flanieren kann. Auf einer Bank im Schatten haben wir es uns eine Weile bequem gemacht. Elisa hat gehäkelt bzw. gestricklieselt und ich habe gelesen.

In Bardolino gab es dann erstmal wieder ein leckeres Eis. Mit einem so verfressenen Bild wie gestern können wir heute leider nicht dienen – der Hintergrund war nicht ganz so schön. 😉 Aber geschmeckt hat es natürlich trotzdem.

Wir sind dann noch eine Weile durch Bardolino geschlendert, bevor wir uns auf den Rückweg gemacht haben.

Auch eine Runde mit der Drohne durfte natürlich nicht fehlen.

Dann haben wir uns wie schon gesagt auf den Rückweg nach Lazise begeben. Das sind ca. 5km einfache Strecke. Aber da der Weg natürlich absolut eben ist, ist das keine besondere Herausforderung.

Manche der Streckenangaben sind nicht für Fußgänger geeignet – bzw. man bekommt dabei ziemlich nasse Füße 😉

Nach einer weiteren kleinen Runde durch Lazise haben wir uns dann ins Auto gesetzt und sind zurück ins Hotel gefahren.

Hier machen wir es uns jetzt noch ein bisschen gemütlich und bereiten uns aufs Abendessen vor.

Wir haben noch mit dem Gedanken gespielt, nach dem Essen nochmal auf die Halbinsel vor zu laufen und Sirmione bei Nacht zu genießen. Mal schauen, wie wir darauf später noch Lust haben…

Euch allen schonmal einen schönen Abend und bis morgen!

Tag 4 – Borghetto sul Mincio

Auch heute kommt der Blog-Beitrag wieder recht früh. Wir machen hier ja einen Erholungsurlaub und keine Stress-Bespaßung – da kann es auch schonmal vorkommen, dass wir früher wieder zurück im Hotel sind und noch vor dem Abendessen Zeit fürs Bilder Sortieren und Tagebuch Schreiben bleibt.

Wir sind heute Elisas Wunsch nachgegangen, „auch mal was zu machen, das wir noch nicht kennen“. 😉 Also sind wir ins ca. 30km entfernte Borghetto sul Mincio gefahren. Hier sollte es laut Reiseführer eine der schönsten Parkanlagen Italiens sowie eine alte Burg und eine schöne Altstadt geben.

In Zeiten von Autos, mit denen man sprechen kann und die einen dann ans Ziel führen, war die Anreise kein Problem. Und nach ein paar Startschwierigkeiten war auch ein kostenloser Parkplatz gefunden, an dem ich sogar mein Auto mal wieder aufladen konnte. Dann ging es auch schon los. Zunächst durch die Stadt und dann in Richtung Parco Giardino Sigurtà.

Der Park selbst war nicht unbedingt ein billiger Spaß – was vielleicht daran liegt, dass es nicht ganz so viele Besucher gibt und die Kosten daher auf weniger Köpfe umgelegt werden müssen. Aber dafür war er riesig und man konnte schön darin spazieren gehen. Für die Gehfaulen wäre es sogar möglich gewesen, gegen ein geringes Entgelt ein Golf-Cart zu mieten und damit durch den Park zu fahren. 😮 Aber so alt sind wir noch nicht – und gehfaul schon gleich zweimal nicht. Also haben wir das Gelände zu Fuß erkundet.

Der Friedhof der Hunde
Mit Wachhund

Auch ein „Labirinto“ gab es in dem Park – allerdings ist den Italienern wohl der Unterschied zwischen einem Labyrinth und einem Irrgarten (denn um so einen handelte es sich) nicht ganz geläufig. 😉 Wer den Unterschied nicht kennt: fragt einfach mal ChatGPT. Das Ding gibt eine sehr ausführliche und auch korrekte Antwort. 😀

Ein Momentchen hat es tatsächlich gedauert, aber irgendwann hatten wir es doch auch geschafft. Der Ausgang war dann – wie häufig – wesentlich einfacher.

Lila Seerosen hatten wir auch noch nicht gesehen…

Auch eine Runde mit der Drohne war zwischendurch mal drin.

Als wir dann wieder aus dem Park heraus waren, gab es auch eine Belohnung. Es war schließlich schon deutlich nach Mittag und wir hatten schon lange nicht Gesundes mehr gegessen…

Auch wenn es nicht so aussieht: das linke Eis hat ohne Absturz überlebt. Allerdings hat ihm das auch nichts genutzt… 😉

Danach ging es noch in Richtung Altstadt und Burg. Auch da haben wir noch etliche schöne Ecken gefunden, die ein Foto wert waren.

Wir hatten keinen „Petroglyph Rock“ sondern einen „Petroglyph Tree“ 😉

Danach haben wir noch einen Italmark aufgesucht und uns mit dem Nötigsten eingedeckt. Wir können uns ja nicht eine Woche nur von Eiscreme ernähren. Obwohl…. 😛

Das war es dann auch schon für heute. Inzwischen ist es fast Zeit zum Abendessen. Von daher werden wir uns jetzt nochmal frisch machen und es uns dann schmecken lassen. Den Urlaubern einen schönen letzten Tag in Phoenix und den Daheimgebliebenen einen schönen Abend daheim. Bis morgen!