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Tag 5 – Landesgartenschau, Bregenz und Lindau

Heute sind wir nach einem wie immer hervorzüglichen Frühstück mit frischen Seelen und Eiern direkt aus dem Huhn (ja, wir haben eine Ferienwohnung auf einem Bauernhof) zur Landesgartenschau nach Wangen aufgebrochen . Das Gelände ist wirklich schön gemacht und schön in die Stadt integriert. Es bleibt abzuwarten, welche Bestand nach dem Ende der Ausstellung erhalten bleiben werden.

Die Kuh hat leider keine Milch gegeben, dafür haben Vroni und Elisa ordentlich die Glocken geläutet.

Bestandteil der Gartenschau ist auch ein hölzerner (ok, holzverkleideter) Aussichtsturm, von wo aus man eine gute Aussicht auf das Gelände und auf Wangen hat. Theoretisch auch Richtung der Berge, aber da war die Aussicht gestern besser. 😉

Aber nachdem Ihr jetzt einige Bilder der „bucklisch Verwandschaft“ und von Kunst-Installationen gesehen habt, sollen natürlich auch die Blumen nicht zu kurz kommen. Die dürfen ja auf einer Landesgartenschau natürlich nicht fehlen.

Und wo Blumen sind, dürfen natürlich auch die Imker und Bienen nicht fehlen. Der örtliche Imkereiverband hat auch einen Schaugarten betreut und dort auch direkt einige Bienenvölker eingezogen. Die haben sich von den Besuchern überhaupt nicht stören lassen und sich fleißig über die Blütenpracht hergemacht.

Ja, auch so kann ein Bienenstock aussehen
Und hier noch eine Bastel-Idee als Insektennistplatz.

Zum Abschluss der Gartenschau haben wir noch die Ausstellung von lokalen Floristen besucht, Hier ein paar Impressionen.

Jetzt haben wir uns erstmal für ein paar Stündchen in unser Ferienhaus zurückgezogen und werden gleich den Badeteich unsicher machen. Bei dem Wetter sicher eine gute Idee.

Heute Abend teilt sich die Gruppe dann: die meisten sehen sich den Freischütz auf der Bregenzer Seebühne an, während Elisa, Michael und ich in Lindau schön essen gehen werden.

Jetzt erstmal PAUSE – mehr schreibe ich dann heute Abend.

Und weiter geht es. Michi, Elisa und ich sind gerade aus Lindau zurückgekommen. Wir konnten direkt bei der Insel parken – und das ziemlich günstig. Dann haben wir die Insel zu Fuß fast komplett umrundet – eine wirklich nette Gegend.

Nach ca. dreiviertel der Runde sind wir in die Altstadt abgebogen, wo wir in einem netten Restaurant, das vor allem für seinen exquisiten Weinkeller bekannt ist, einen Tisch reserviert. Neben dem sehr guten Essen können wir durchaus auch die Weinauswahl bestätigen. Zu jedem Gang wurden sehr gut passende und durchaus außergewöhnliche Weine serviert. Auch der Nachtisch war super.

Nach einem sehr gelungenen Abend ging es dann zurück zum Auto und zu unserer Ferienwohnung. Auf dem letzten Bild ist gut der klare Sternenhimmel über dem Bauernhof zu erkennen.

Wie es in Bregenz auf den Festspielen gewesen ist, mögen andere Stimmen (und andere Blogs) berichten. 😉

In diesem Sinne: Euch allen eine gute Nacht und bis morgen!

Tag 4 – Wanderung auf dem Hochgrat

Ein neuer Tag, ein neuer Versuch. Vielleicht klappt es heute ja besser mit dem Upload der Bilder. 😊

Wir haben heute Morgen relativ spontan unsere Pläne über den Haufen geschmissen. Statt wie geplant die Pfahlbauten zu besichtigen, sind wir zu einer Wanderung auf dem Hochgrat aufgebrochen. Der Grund: das Wetter. Es sollte heute einfach nur heiß werden – und oben auf dem Berg ist es eben deutlich kühler. Spoiler: der Plan ist aufgegangen. 😉

Wir sind also mit dem Auto zur Hochgratbahn gefahren und dort mit Gondeln auf den Berg. Sogar Mama hat die 4er Gondeln mehr oder weniger problemlos überstanden.

Oben angekommen erwarteten uns bestes Wetter und spektakuläre Ausblicke.

Wir haben dann eine kleine Wanderung auf dem Hochgrat unternommen. Es war zwar keine besonders große, aber trotzdem eine schöne Runde. Selbst Mama hat bis zum Gipfelkreuz (und natürlich wieder zurück) durchgehalten.

Wieder an der Bergstation angekommen erwartete uns ein Hubschrauber der Bergrettung. Direkt neben der Station war eine Dame gestürzt und hatte sich anscheinend am Knöchel verletzt.

Für die Dame sicher nicht angenehm, für uns natürlich ein Spektakel, das man nicht alle Tage sieht (also natürlich nur die Landung, wir haben uns nicht als Gaffer beteiligt).

Wir haben uns dann in der Bergstation noch eine Batterie Eiskaffee gegönnt – das tat bei der auch hier oben in der Sonne doch ganz ordentlichen Hitze wirklich gut. Anschließend ging es dann zurück ins Tal.

Wir sind dann noch an den Eibele-See, respektive an die zugehörigen Wasserfälle gefahren. Die liegen schön im Schatten und man kann dort baden. Da das Wasser aber ziemlich kalt war, blieb es bei „bis zu den Knien ins Wasser gehen“. Dafür konnten wir etwas auf den Wasserfällen herumklettern und uns im Schatten entspannen.

Abends sind wir dann noch in einer Landgaststätte essen gewesen (was nicht so einfach war, da hier seit Corona und wegen Personalmangel fast alles Montag und Dienstag zu hat) und haben uns schwäbische bzw. allgäuer Spezialitäten schmecken lassen.

Jetzt sind wir wieder in unserer Wohnung und ruhen uns für den morgigen Tag aus. In diesem Sinne: Gute Nacht!

Tag 3 – Auf ins Allgäu

Vorneweg: wir werden sehen, wie gut das hier mit dem Blog-Schreiben klappt – das Internet ist in unserer Ferienwohnung so lala. Sowohl was den Handyempfang angeht, als auch das im Haus verfügbare WLAN. Wir werden es sehen.

Um 09:00 Uhr ging es los Richtung Urbach, wo wir noch Gab eingesammelt haben. Die Fahrt verlief soweit ereignislos und ohne größere Probleme.

Anschließend haben wir noch das Felsenmeer bei Bartolomä besucht. Nach ca. 3h im Auto wollten wir uns zumindest ein bisschen die Füße vertreten. Eigentlich wirklich sehr schön, allerdings war es in der Mittagshitze nicht so angenehm, dort größere Strecken zu laufen. Nichtsdestotrotz haben wir ein paar schöne Felsformationen gesehen und auch ein paar Silberdisteln bewundert.

Ein im Anschluss geplantes „Bauernhofeis“ ist dann leider an „Monat Ruhetag“ gescheitert. 😖 Nun ja. Also ging es ohne weiteres Federlesen weiter nach Bodnegg, wo uns Thomas und Vroni schon mit Kaffee und Kuchen erwartet haben.

Nach dem Kaffee ging es dann weiter zu unserer Ferienwohnung in Steinhaus. Modern eingerichtet und mit ausreichend Betten – da gibt es nichts zu meckern. Sogar ein Badeteich ist vorhanden, was wir bei dem heißen Wetter auch direkt gerne genutzt haben.

Nachdem wir ein paar Kleinigkeiten für das Frühstück morgen eingekauft hatten, ging es dann zum Abendessen zu den Bodneggern. Maultaschen und Salat – einfach und lecker. Bei einem oder zwei Weinchen ist der Abend dann ausgeklungen.

In diesem Sinne – eine gute Nacht Euch allen. Die restlichen Fotos reiche ich nach, sobald sie etwas schneller durch die Leitung flutschen. 😉

Tag 1 – Rhein in Flammen

Heute sind wir zu unserem Kurzurlaub ins Allgäu aufgebrochen. Die erste Station dabei war etwas „untypisch“ – nämlich Koblenz. 😊 Wir haben uns mit den Eltern und Michi dort zum diesjährigen Abschlussfeuerwerk von Rhein in Flammen verabredet. Wir waren da in den letzten Jahren schon häufiger, aber der Rest hatte es noch nie live erlebt.

So ging es bei bestem Wetter nach Koblenz. Wir waren deutlich früher da als die andere Gruppe, haben wie immer am etwas abseits gelegenen Park & Ride Parkplatz geparkt und sind an der Mosel entlang Richtung Innenstadt und deutschem Eck geschlendert. Nach dem längeren Marsch hatten wir uns unser Belohnungseis an der besten Eisdiele der Stadt – und wahrscheinlich auch der Region – redlich verdient.

Kurz darauf trafen auch die Urberacher ein, die sich dann natürlich auch noch ein Eis gegönnt haben. Anschließend sind wir noch ein bisschen durch die Altstadt geschlendert. Koblenz ist ja doch ein bisschen größer als Urberach oder Elkenroth und hat durchaus sehenswerte Ecken.

Abends waren wir dann in einem türkischen Restaurant zum Abendessen. Durch das Fest war natürlich die Hölle los – wir hatten aber vorausschauend reserviert. Es hat trotzdem alles ein bisschen länger gedauert. Aber wir hatten ja Zeit.

Ich wundere mich immer wieder, dass es in Deutschland so wenige gute türkische Restaurants gibt (also welche, die über Döner hinausgehen). Die türkische oder allgemein orientalische Küche ist doch einfach fantastisch – und an „orts- und kulturkundigen Mitbürgern“ mangelt es eigentlich auch nicht. Es gibt massenweise griechische, italienische, chinesische, ex-jugoslavische, … Restaurants, aber wenig orientalische. Umso mehr haben wir das vorzügliche Essen genossen (nur leider vergessen, es zu fotografieren. Daher hier nur mal ein „Stock Photo“ unserer vorzüglichen Mezze-Platte:

Anschließend sind wir dann zum Rheinufer geschlendert, Richtung deutsches Eck. Meine Güte, war dort wieder ein Trubel! Im dichten Gedränge haben wir zwischenzeitlich sogar mal Papa verloren – haben ihn dank irgendwann doch funktionierendem Handy (ja, es waren wahrscheinlich MINIMAL zu viele Besucher für diese Funkzelle) relativ schnell wiedergefunden.

Das Feuerwerk haben wir uns dann von unserem üblichen Platz aus (ein Wasserspielplatz nahe am deutschen Eck, wo nicht ganz so dichtes Gedränge ist) angesehen. Und was soll man sagen – es war wieder wie immer fantastisch. Diesmal konnten wir von unserem Platz aus sogar (leise) die zugehörige Musik hören. Es stand offensichtlich unter dem Motto „Disney“ (vielleicht wegen des 100-jährigen Jubiläums).

Das Feuerwerk begann um 23:00 Uhr und dauerte wieder ca. 25 Minuten – wie immer toll! Im Anschluss ging es dann in gestrecktem Marsch zurück zum Parkplatz. Die Fahrt nach Urberach verlief dann ohne Probleme, um die Zeit ist auf den Autobahnen einfach nicht mehr so viel betrieb. Gegen 1:30 Uhr waren wir dort und sind erschöpft, aber glücklich ins Bett gefallen.

Am Sonntag legen wir in Urberach eine „Verschnaufpause“ ein, bevor es dann am Montag weiter ins Allgäu geht.

Tag 10 – Zurück nach Hause

Guten Morgen zusammen,

so, gestern Abend bin ich dann doch nicht mehr zum Blog schreiben gekommen, also kommt der letzte Eintrag für diesen Urlaub mit einem halben Tag Verspätung.

Wir sind ganz normal aufgestanden und haben unser letztes Frühstück auf Teneriffa nochmal richtig genossen. Auf der Terrasse unseres Restaurants konnte man immer schon schön draußen sitzen und die Aussicht auf La Gomera genießen (wenn die Insel nicht gerade im Nebel hing). Wir sind mal gespannt, ab wann das in Deutschland möglich sein wird (also ohne die Aussicht 😉 ).

Gepackt hatten wir schon am Vorabend, also mussten wir uns nur noch von unserem (schönen und geräumigen) Zimmer verabschieden.

Nochmal der gesamte Blick vom Balkon

Pünktlich um zwanzig vor zehn hat uns dann der TUI Bus vor dem Hotel abgeholt und zu Flughafen gebracht.

Da waren wir dann deutlich zu früh und haben uns nach dem Check-In noch einen Moment in die Sonne gesetzt, bevor wir in den Sicherheitsbereich gegangen sind. Die große Enttäuschung: am ganzen Flughafen war kein Barraquito zu bekommen – da hätten wir gerne noch einen getrunken. Naja, dann müssen wir das eben zu Hause nachholen. 😉

Der Rückflug ist mit leichter Verspätung gestartet, aber trotzdem früher als geplant in Frankfurt gelandet. Elisa hat dabei wieder ihren Fensterplatz genossen und wie wild fotografiert. 😀

Papa hat uns dann vom Flughafen abgeholt und wir haben noch in Urberach übernachtet. Gleich nach dem Frühstück geht es dann weiter nach Hause.

Zusammenfassend kann man sagen: ein wirklich schöner, erholsamer Urlaub, bei dem wirklich mal wieder alles wie geplant geklappt hat: die Flüge, das Gepäck, das Auto, das Hotel. Alles perfekt! 🙂 Es tat richtig gut, mitten im Tristen März ein bisschen Sonne zu tanken. Ich denke, das werden wir die nächsten Jahre noch öfter so machen (tendenziell eher noch etwas früher) und dann lieber den Sonner, der bei uns ja auch schön ist, zu Hause verbringen.

Dann Euch allen vielen Dank fürs Mitlesen und fleißige kommentieren. Das macht auch immer Spaß. 🙂

Dann mal bis zur nächsten Reise…

Tag 9 – Nebelwald, Gipfelstraße und Mons Draconis

Hola a todos!

Hier kommt er schon, der letzte Blogeintrag aus Teneriffa. Ok, morgen wird es noch einen geben, aber technisch gesehen werden wir den wohl in Urberach schreiben.

Heute waren wir nochmal etwas aktiver als gestern und haben nochmal eine Runde durch den ganz weit entfernten Nordosten der Insel gedreht. Nach dem Frühstück ging es los in Richtung Santa Cruz und von dort aus in die Berge. Elisa hatte eine schmale Pass-Straße herausgesucht, die als sehr empfehlenswert gelistet war. Die Wolken hingen über der Straße und im Wald, daher war an viele Stellen die Aussicht nicht so gut wie erhofft. Aber es hatte etwas Mystisches.

Am Ende der Straße liegt ein sehr ursprüngliches teneriffanisches Dorf. Viel gab es da nicht zu sehen, war aber trotzdem ganz nett.

Danach ging es weiter an die nordöstliche Küste. Dort startet eine Wanderung zu einem Dorf mit sehr vielen Drachenbäumen – da kommt Elisa ganz auf ihre Kosten. Vorher ging es aber einen Moment an der Küste entlang.

Eine Schildkröte???

Und auch ich bin noch auf meine Kosten gekommen:

Außerdem wuselten da auch etliche Eidechsen und auch nochmal einige Skinke (wir waren ja wieder im Norden) herum.

Irgendein Depp hatte die – typisch spanisch – einfach oberirdisch am Weg entlang verlegte Wasserleitung beschädigt. Auf dem Hinweg war die nämlich noch in Ordnung.

Anschließend ging es zurück zum Hotel. Da haben wir die Autoschlüssel schonmal abgegeben (das Auto wird heute Abend oder morgen früh wieder am Hotel abgeholt) und unser letztes Abendessen genossen.

Gleich gehen wir noch an die Bar und schauen / hören uns nochmal die Live-Musik an.

Dann Euch allen einen schönen Abend und bis morgen!

Tag 8 – Und nochmal Nichtstun

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es – im krassen Kontrast zu gestern – nochmal nicht so viele Bilder und nicht so viel zu berichten wie gestern. Denn heute haben wir uns erneut einen (halbwegs) ruhigen Tag gemacht. 😮

Nichtsdestotrotz stand – wie vorgestern auch – nach dem Frühstück noch eine kleine Wanderung auf dem Programm. Diesmal sind wir vom Hotel aus in die andere Richtung (nach Norden) gelaufen – aber heute weiter als damals am ersten Tag. Da gibt es nämlich einen „Lost Place“, einen alten Verladehafen aus der Zeit, als hier in der Gegend noch Bananenplantagen waren. Heute ist es hier dafür zu trocken, das Bananen-Business spielt sich im Wesentlichen im Norden der Insel ab. Nur noch wenige Plantagen sind hier im Süden zu finden.

Die Wanderung war – wenn auch nicht lang – recht anstrengend. Hier an der Küste brennt die Sonne nochmal ganz anders als auf unseren sonstigen Wanderungen. Und ein bisschen hoch und runter geht es immer, um durch die verschiedenen Buchten zu kommen.

Danach hatten wir uns unser Plätzchen am Pool bei perfekt blauem Himmel und Sonnenschein redlich verdient – und da sind wir den Rest des Tages auch nicht mehr weg. 😎

Jetzt geht es gleich noch zum Abendessen. Wir haben ja alle Themen-Restaurants durch: den Italiener, den Japaner und den Amerikaner. Waren alle wirklich nett, lecker und eine schöne Abwechselung. Aber auch das Hauptrestaurant (Buffet) bietet – anders als ich das von letztem Jahr in Erinnerung hatte – eine schöne Vielfalt und viel Abwechselung. Von daher werden wir das heute und morgen noch fleißig nutzen. Und dann mal sehen, was der Abend noch bringt.

Euch allen einen schönen Abend und bis morgen!

Tag 7 – Parque Nacional del Teide

So, Ihr Lieben, heute gibt es wieder mehr zu berichten. 🙂

Die schlechte Nachricht vorneweg: wir waren nicht auf dem Teide. Heute Morgen haben wir die Mail bekommen, dass die Seilbahn aufgrund der Wetterbedingungen (Wind) nicht fährt. Schade. 🙁 Wir haben dann noch versucht, auf einen anderen Tag umzubuchen, aber die früheste Möglichkeit wäre Mittwoch gewesen – und da sitzen wir ja schon im Flieger.

Wir hatten aber trotzdem einen tollen Tag und sind am Fuß des Teide (auf dem Hochplateau in über 2.000m Höhe) gewandert. Eine wirklich tolle Landschaft. Letztes Jahr waren wir mit der Firma ja Ende Februar dort – da war da noch Eis auf den Felsen und es war bitterkalt. Heute war es wirklich angenehm warm und sonnig – was so ein paar Wochen ausmachen können.

Vor der eigentlichen Wanderung haben wir noch einen Arch besichtigt – die Spanier sind da etwas frivoler und machen einen Damenschuh draus. 😉 Elisa hat er aber nicht gepasst 😀

Anschließend ging es weiter ins Visitor Center, wo wir uns ein wenig informiert und einen Film über die Flora und Fauna im Nationalpark angesehen haben. Von dort hatte man schonmal einen guten Blick auf unser eigentliches Ziel:

Aber ärgern hilf nicht, also haben wir das beste draus gemacht und sind gewandert. Hier lasse ich am besten erstmal Bilder sprechen.

Der sprechende Hut?

Mein persönliches Highlight war aber die Mittagspause. Mitten auf den Wanderung haben wir uns auf einen Felsen gesetzt. Ich hatte da eine kanarische Eidechse herumhuschen sehen und dachte mir, dass wir die vielleicht – ähnlich wie vorgestern – mit ein paar Keks-Krümeln etwas anlocken können. Mit der darauffolgenden Eskalation hatte ich aber nicht gerechnet. 😮 In kürzester Zeit waren wir von mehr als 20 Eidechsen umzingelt, die auf unserem Rucksack und sogar auf mir herumgewuselt sind und aus der Hand gefressen haben. Unglaublich…

Ok, ist ein Suchbild. Aber wenn man genau hinschaut, sieht man das „Gewusel“
Bissig, die kleinen Racker. 🙂

Menschenmassen sind stehengeblieben und haben sich das Spektakel angesehen. Herrlich. 😀

Aber irgendwann ist auch die schönste Pause vorbei und wir sind weitergezogen. Aber wie gesagt: auch die Wanderung war echt schön.

Am Ende der Wanderung ging es nochmal ziemlich steil bergauf. Aber wir hatten ja schon geübt…

Etwas Unfug muss natürlich auch sein. 😉

Nach der Wanderung haben wir noch ein paar Sehenswürdigkeiten / Aussichtspunkte angefahren.

Anschließend haben wir uns auf den Rückweg zu Hotel gemacht. Allerdings nicht den direkten Weg, sondern über den Norden der Insel. Dabei sind wir von oben in die Wolken eingetaucht und standen nach kurzer Zeit in einem Nebelwald.

@Willi: wir sind dabei auch durchs Orotava-Tal gekommen. Es war aber ziemlich wolkig / neblig, daher konnten wir da nicht viel unternehmen.

Inzwischen sind wir wieder im Hotel angekommen und gehen jetzt zum Abendessen. Euch allen in Deutschland und Portugal noch einen schönen Abend. Bis morgen!

Tag 6: Einfach mal faulenzen

Hallo zusammen,

nach dem anstrengenden Tag gestern war heute mal „tranquillo“ angesagt. Allerdings ganz ohne Bewegung wollten wir den Tag auch nicht verbringen.

Also sind wir nach dem Frühstück zu Fuß vom Hotel aus Richtung Süden gestartet (also die andere Richtung als die, in die wir beim Ankunftstag gelaufen sind). Grundsätzlich könnte man hier bis nach Porto Christo wandern – das haben wir dann aber doch nicht gemacht. Neben unserem Hotel ist noch ein weiteres und direkt daneben beginnt die „Wildcampzone“. In dem Bereich stehen viele Buschen und Autos mit Matratzen hinten drin (Eva und Stean würden sich heimisch fühlen). Daran schließen sich dann Bretterbuden an. Gefühlt eine Mischung aus Hippie-Kultur, ärmeren Menschen und Wochenend-„Häusern“ / Schrebergärten. Direkt neben den 5-Sterne-Hotels wirkt das etwas deplatziert.

Das Wetter war heute fantastisch! Kein Wölkchen am Himmel, eitel Sonnenschein und schön warm. Nur etwas windig.

Den Nachmittag haben wir dann am Pool verbracht. Einfach mal die Füße hochlegen, lesen, Hörbuch hören, Mojito trinken und es sich gutgehen lassen. Muss auch mal sein.

Und nach dem Abendessen gab es wieder Live-Musik. Heute ein Elton John Tribute. Der Kerl war echt gut und hat für super Stimmung gesorgt – auch wenn wir eigentlich gar keine Elton John Fans sind.

Das war es auch schon für heute. Morgen gibt es wieder mehr zu berichten und sicher auch wieder mehr Bilder, denn dann geht es auf den Teide. Wir hoffen mal das Wetter spielt mit – das ist da oben eher schwer planbar.

In diesem Sinne: eine gute Nacht und bis morgen!